In der kleinen Ausstellung „Über uns, mit uns“ in der Community Gallery des Wien Museums erzählen Menschen mit Down-Syndrom ihre eigenen Geschichten. Von ihrer Arbeit im Fußballklub, Kaffee- und Möbelhaus. Ein erster Einblick – in einfacher Sprache!
Besonders gelungen sind die Kurzfilme und Interviews.
Buchtipp:Inge – Bomben, Schmuck und Strümpfe: Inge erlebt den Zweiten Weltkrieg in Gablonz – als junge Österreicherin zwischen Sudetendeutschen und Nazis, Tschechen und Russen. Damit ihre Familie flüchten kann, geht sie jedes Risiko ein.
Die Wiener Albertina hat die eigene Sammlung durchsucht und zeigt in der neuen Ausstellung „Her Story“ Werke von 132 Künstlerinnen auf fünf Jahrhunderten. Die Schau soll ein Teaser für künftige Einzelausstellungen über Frauen sein. Von Tiermalerin Norbertine Bresslern-Roth etwa besitzt das Museum 800 Bilder.
Direktor Ralph Gleis möchte vermehrt Künstlerinnen sammeln und ausstellen.
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In Ulrike Ottingers neuem Kinofilm „Die Blutgräfin“ spielt Wien die Hauptrolle. Zu Musik wie „Wiener Blut“ und „Rise Like a Phoenix“ klappern Isabelle Huppert und Birgit Minichmayr Wiens schaurige Sehenswürdigkeiten ab. Schön zum Anschauen!
Premiere bei der Viennale im Gartenbaukino: Tom Neuwirth, Thomas Schubert, Isabelle Huppert, Ulrike Ottinger, Birgit Minichmayr
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Frau Isa hat graue Säulen bei der U6-Station Handelskai mit „guten Geistern“ bemalt: „Jeder Ort braucht gute Geister, aber das ist so ein Melting Pot an Menschen. Ich glaub, das tut dem Handeskai ganz gut, wenn etwas über die Menschen wacht.“
Künstlerin Frau Isa bemalte eine Woche lang die Säulen beim Handelskai.
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Im Wiener Globe ist der Österreichische Kabarettpreis verliehen worden. Über Auszeichnungen freuten sich unter anderem Severin Groebner, David Scheid, Chrissi Buchmasser, Robert Steiner und Rolf Rüdiger (Stefan Gaugusch). „The Kabarettist“ David Scheid appellierte in seiner Dankesrede, besser miteinander und der Welt umzugehen: „Man soll die Toilette so verlassen, wie man sie selbst vorfinden möchte. (…) Drop Jokes, not Bombs. Peace!“
Kabarett-Branchentreffen im Globe beim „Österreichischen Kabarettpreis 2026“
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Liedermacher Georg Danzer wuchs in Wien am Gaudenzdorfer Gürtel 47 auf. Nun wurde an dieser Adresse eine Gedenkplatte enthüllt. Für seinen langjährigen Manager Blacky Schwarz ist der neue Erinnerungsort wichtig: „Ich bin mir fast sicher, dass meine Enkerl mit dem Namen Georg Danzer relativ wenig anfangen können.“
Georg Danzer schrieb auch ein Lied über den „Gaudenzdorfer Gürtel 47“.
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Zum 30-jährigen Filmjubiläum besuchte „Trainspotting“-Autor Irvine Welsh das Gartenbaukino. Warum er diese Drogengeschichte geschrieben hat? „Ich wolle eine jüngere Version von mir selbst verstehen, die mir ein Rätsel geworden ist.“
Welsh las aus „Trainspotting“ und aus seinem Fortsetzungsroman „Men in Love“.
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Das Museum als Instrument: Der Wiener Percussionist Cid Rim trommelte bei der Langen Nacht der Museen auf die Lava-Basalt-Fassade des mumok: „Es ist eine irrsinnig interessante Wand, weil jeder Stein anders klingt.“
Um den Klang der Schläge zu verstärken, hatte Cid Rim Mikrofone an den Händen.
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Wenige Tage nach dem „Fall Gunkl“ und vier Jahre nach dem „Fall Teichtmeister“ feierte Marie Kreutzers neuer Film „Gentle Monster“ Premiere im Wiener Gartenbaukino – mit dem Thema Pädokriminalität: „Der Ursprung war ein Zeitungsartikel in der deutschen Zeitung ‚Die Zeit‘ im Jahr 2020 über einen großen pädokriminellen Ring in Deutschland. Und dieser Artikel hat mit bewusst gemacht, dass ich mit Sicherheit nicht nur Opfer, sondern auch Täter von sexualisierter Gewalt gegen Kinder kenne“, so Kreutzer.
Täter würden laut der Regisseurin zu viel Raum bekommen, dabei gehe es um die Opfer: „Wir können so viel mehr in der Prävention machen. Wenn es um einen prominenten Fall geht wie jetzt, dann reden wir wieder über Strafen. Letztlich wäre aber wichtiger, dass wir alles tun, um solche Fälle zu verhindern oder zumindest zu minimieren.“
Laurence Rupp, Marie Kreutzer und Jella Haase bei der Wien-Premiere
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Der Zirkus Roncalli feiert 50-jähriges Jubiläum und hat dafür den Wiener Rathausplatz nostalgisch „roncallisiert“. Neben den Zelten stehen ein Salonwagen aus dem Jahr 1923, eine Voigt-Orgel, ein Retro-Riesenrad – und Gastrostände, die wie Otto-Wagner-Pavillons aussehen.
Die Gastrostände des Circus-Theater Roncalli am Rathausplatz
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